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Montag, 27. März 2017

pv magazine Webinar: 1500-Volt der neue Standard? Wir befragen unter anderem Bernhard Beck von Belectric über deren Projekterfahrungen



pv magazine Webinar: 1500-Volt der neue Standard? Wir befragen unter anderem Bernhard Beck von Belectric über deren Projekterfahrungen

Dienstag, 28. März, 15:00 bis 16:00 Uhr
Zur kostenfreien Anmeldung
Die 1500-Volt-Technologie scheint sich als Standard durchzusetzen: Einige Vorteile sprechen dafür. Wir diskutieren die Technologie im pv magazine Webinar mit Initiativpartner Trina Solar und weiteren Experten für gewerbliche Dach- und Freilandanlagen, die bereits Projekterfahrung mit der 1500-Volt-Technik gesammelt haben. Darunter ist zum Beispiel Bernhard Beck von Belectric. "Belectric setzt seit 2012 die 1500-Volt-Technologie in seinen PV-Projekten ein, um in der DC Verkabelung und der Wechselrichtertechnik Kosten einzusparen und die Anlagenperformance zu erhöhen. Langfristig wird zudem der Wartungsaufwand deutlich verringert", berichtet Beck.
Außerdem wird der Experte für Solarverkabelungen und Normungsfragen Faruk Yeginsoy von Leoni Studer für Fragen zur Verfügung stehen. Er sagt: "1500-Volt ist die logische Konsequenz für die Weiterentwicklung der Photovoltaik. Mit dieser Spannung schöpft man die gesetzlichen Möglichkeiten voll aus und kann den Wirkungsgrad auf das maximal Mögliche steigern und das bei allen Komponenten ? Modulen, Wechselrichter und Verkabelung."
Hintergrund:
Die Erhöhung der Modul-Systemspannung von 1000 auf 1500 Volt bringt nach Aussage der Firmen, die die Komponenten einführen, viele Vorteile mit sich. So könnten Strings um 50 Prozent verlängert werden, Parallelverbindungen, Kabellängen und -querschnitte könnten reduziert werden. Dadurch würden sich die Kabelverluste auf der DC-Seite verringern und die Systemkosten sinken. Trina sagt, dass außerdem die Degradation sinke und die Haltbarkeit der Module steige.
Doch wie wirken sich diese Kosteneinsparungen aus, wenn gleichzeitig die Materialanforderungen an Module steigen, ebenso wie die Sicherheitsanforderungen und neue Prüfinstrumente und Wechselrichter benötigt werden?
Stefan Ringbeck, Produktmanager für die 1500-Volt-Technik bei Trina Solar, geht von einer Einsparung über das gesamte System von 4,3 Cent pro Wattpeak aus.
Fragen und Kommentare können sie bei der Anmeldung und während des Webinars per Chat schicken. Ich werde das Webinar wieder moderieren und freue mich auf zahlreiche Teilnehmer!

Ihr Michael Fuhs
(Chefredakteur pv magazine)

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