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Montag, 3. April 2017

Photovoltaik Leuchtturmprojekt in Belaruss

28.03.2017

Photovoltaik Leuchtturmprojekt in Belaruss

Leben nach Tschernobyl, 100 % regenerative Wärme im Kinderzentrum Nadeshda und bald 100 % Solarstrom

Wie weit der ganzheitliche Ansatz im Kinderzentrum Nadeshda geht, zeigt die 100 % regenerative Wärmeproduktion im Kinderzentrum. Alle Gebäude auf dem 2,5 Hektar großen Areal werden zu 100 % mit Wärme und Warmwasser aus Solarkollektoren und einem regenerativen Heizsystem versorgt.
Das Brennholz kommt aus nachhaltiger Ernte und wird von der Holzbeschaffungsbrigade auf staatlich zugewiesenen Grundstücken geerntet. Gesunde Bäume werden nicht gefällt, es gibt ausreichend Flächen, die von Windbruch und abgestorbenem befreit werden müssen. 
Für ein gut gefülltes Holzlager wurden 2016 insgesamt neun Schlagflächen bearbeitet, von denen acht durch Stürme schweren Windbruch erlitten hatten. Das Holz kann jetzt in Ruhe trocknen, so dass eine optimale Verbrennung garantiert ist, bei minimalem CO2 Ausstoß.
Für die Holzbeschaffung in 2017 werden dem Kinderzentrum Nadeshda vom Staat frische  Grundstücke zur Verfügung gestellt. Auch dabei wird es sich um Flächen  mit Windbruch und Trockenbaumbestand handeln.  
Um trockenes Holz besser zu nutzen wurde 2015 ein neuer Kesselraum mit einem 1.2 MW Hackschnitzel-Kessel in Betrieb genommen. Mit dessen Inbetriebnahme wurde das Kinderzentrum  zu 100 % mit regenerativer Wärme versorgt. Gleichzeitig konnte 2016 durch den neuen Kessel der Verbrauch an Brennstoff im Vergleich zu den Vorjahren um gut die Hälfte verringert werden. Wurden 2015 noch knapp 1400 m3 Holz eingelagert, waren es 2016 weniger als 700 m3. Neue Wärmezähler in den Gebäuden ermöglichen eine genaue Kontrolle des Verbrauchs.
Ab Jahresmitte 2017 soll auch die Stromversorgung mit einer Photovoltaik-Freiflächenanlage zu 100% regenerativ werden. Dafür liegen alle Genehmigungen vor. Finanziert wird das Projekt durch Spenden. Das belarussische Leuchtturmprojekt für Erneuerbare Energien und Menschlichkeit bittet um Spenden für das Leuchtturmprojekt in einem von der Tschernobyl-Katastrophe extrem betroffenen Gebiet. Eine gute Chance für die Solarbranche soziales Engagement und Solidarität mit den von der nukleare Katatstrophe Betroffenen zu demonstrieren.
Spenden managed in Deutschland der gemeinnützige Verein „Leben nach Tschernobyl e.V.“, Ludolfusstraße 2-4, 60487 Frankfurt am Main, http://www.freunde-nadeshda.de
Spendenkonto: Evangelische Bank Frankfurt IBAN:  DE03 5206 0410 0004 1144 00 BIC: GENODEF1EK1  Stichwort, "Solarsolidarität"          
Auf Facebook gibt es fortlaufend Informationen in Wort und Bild über das Leben  und die Arbeit in Nadeshda, dem Kinderzentrum, dass gegen die Folgen der Tschernobyl Nuklearkatastrophe kämpft.
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