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Donnerstag, 27. April 2017

RWE setzt für Netzstabilität auf Hoppecke Hybrid-Großspeicher

RWE setzt für Netzstabilität auf Hoppecke Hybrid-Großspeicher

Hybrid-Großspeicher von Hoppecke
RWE Supply & Trading arbeitet ab sofort mit dem Speicherhersteller Hoppecke zusammen. Im Juli solle der Hybrid-Großspeicher sun | systemizer, der derzeit neben dem Werksgelände in Brilon-Hoppecke gebaut werde, ans Netz gehen und in Betrieb genommen werden, teilten der deutsche Speicheranbieter am Mittwoch mit. Das System mit 1,6 Megawattstunden solle dann genutzt, um Primärregelenergie zu liefern sowie für Peak Shaving im Mittelspannungsnetz. Gerade in diesen Bereichen sehe RWE aufgrund der steigenden Einspeisung erneuerbarer Energien in der Zusammenarbeit mit Netzbetreibern viele Einsatzmöglichkeiten.
Für den Hoppecke Großspeicher habe sich der Energiekonzern wegen der innovativen Hybrid-Technologie entschieden, bei der „die Vorteile einer ausgereiften Bleibatterie mit denen der modernen Lithium-Ionen-Technologie kombiniert“ würden. Die Energiespeicherleistung aus dem System werde künftig von RWE Supply & Trading vermarktet. Beide Unternehmen könnten sich bei erfolgreicher Zusammenarbeit, die Ausweitung der Kooperation vorstellen, hieß es weiter.
Im März hatte Hoppecke mit dem Bau seines ersten Hochleistungsspeichers mit Hybrid-Technologie in Brilon begonnen. Im Referenzprojekt werden etwa 1.1 Megawattstunden nutzbarer Energieinhalt mit Bleibatterien und 500 Kilowattstunden mit Lithium-Batterien erreicht, wie es damals hieß.
Screenshot: pv magazineIn einem Video-Interview mit pv magazine während der Energy Storage Europe sprachen Michael Entrup und Frederik Süllwald, Batterieexperten von Hoppecke, über die Vorteile der Kombination von Blei- und Lihitum-Batterien und weitere Themen.
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