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Dienstag, 27. Juni 2017

Sambia erhält 31 Millionen Euro für Erneuerbare von der KfW

Sambia erhält 31 Millionen Euro für Erneuerbare von der KfW


Sambia will eine Einspeisevergütung „GET FiT“ (Global Energy Transfer Feed-in Tariffs Programm) für erneuerbare Energien einführen. Dafür erhält die Regierung einen Zuschuss von 31 Millionen Euro von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Ziel der Förderung ist, den Klimawandel und die Energieknappheit in dem afrikanischen Land durch die Unterstützung privater Investitionen in erneuerbare Energien zu bewältigen, wie die deutsche Entwicklungsbank am Montag auf Anfrage von pv magazine bestätigte.
„GET FiT“-Sambia ist ein Kooperationsprogramm zwischen der Regierung, Zesco Limited, Energy Regulation Board, der Afrikanische Handelsversicherungsanstalt (ATI) sowie der KfW. Es unterstütze die staatliche Renewable Energy Feed-in Tariff (REFiT)-Strategie. Der Schwerpunkt von „GET FiT“ liege auf die Förderung von kleinen netzgebundenen Projekten zwischen 1 bis 20 Megawatt. Nach Angaben der KfW können diese in kurzer Zeit installiert werden und damit schnell zur Bewältigung der gegenwärtigen Energiekrise beitragen. Zusätzlich werde durch den Ausbau von erneuerbaren Energien die Diversifizierung des Energiemix in Sambia vorangetrieben, die Energiesicherheit verbessert und das Land auf dem Weg zur klimafreundlichen Energiegewinnung unterstützt. „GET FiT“ Sambia-Koordinator Will Pearson erwartet, dass in den nächsten fünf bis sieben Jahren bis zu 200 Megawatt Erneuerbare-Energien-Anlagen ans Netz angeschlossen werden.
Nach Angaben der KfW ist in der ersten Phase des „GET FiT“-Programms für das Jahr 2017 eine Photovoltaik-Auktion für 50 Megawatt in Sambia geplant. Später solle die sambische Regierung in der Lage sein, mit Hilfe der entwickelten Maßnahmen solche Ausschreibungen allein durchzuführen. Zusätzlich beinhalte „GET FiT“ einen Mix aus verschiedenen Komponenten, um ein attraktives Umfeld für Privatanleger zu schaffen. Dies seien unter anderem standardisierte Rechtsdokumente wie Stromabnahmeverträge Unterstützung bei der Lizenzierung der Anlagen sowie eine Risikominderung bei politischen und wirtschaftlichen Gefahren in Zusammenarbeit mit ATI.
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