Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Follower

Montag, 10. Juli 2017

Tesla und Neoen bauen 129 Megawattstunden Batterie in Australien.

Tesla und Neoen bauen 129 Megawattstunden Batterie in Australien.


Tesla hat Details zu seinem neuesten Projekt enthüllt. Es plant die Installation einer 129 Megawattstunden-Batterie in Australien, wie der US-Elektroautohersteller am Freitag mitteilte. Tesla-Gründer Elon Musk kommentierte dies auf Twitter mit den Worten: „Austrialia rocks!“
Tesla zufolge wird das Speichersystem zusammen mit dem französischen Photovoltaik-Unternehmen Neoen in Jamestown im Bundesland Südaustralien gebaut und mit einem Windpark kombiniert. Zusätzlich werde das Batteriesystem von der südaustralischen Regierung im Zuge ihres 550 Millionen Euro-Energieplans gefördert. Jay Weatherill, Ministerpräsident des Bundeslandes, zeigte sich überaus erfreut über das neue Projekt. „Ich bin begeistert mit der Wahl von Neoen und Tesla und überzeugt, dass beide Firmen mit ihrer Erfahrung in den Bereichen Energiesicherheit und erneuerbaren Energien Südaustralien auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft unterstützen werden „, sagte Weatherill. „Die Energiespeicherung durch Batteriesysteme ist die Zukunft unseres nationalen Energiemarktes.“
Nach der Ankündigung für den Bau der Lithium-Ion-Batterie dauerte es nicht lange, bis die Twitter-Follower von Musk einen älteren Tweet des Visionärs aus dem März dieses Jahres ausgegraben hatten. Darin verpflichtete sich Musk, dass er die Energie kostenlos liefern werde, wenn nicht innerhalb von 100 Tagen nach Vertragsunterzeichnung das System installiert sei. Der Tesla-Geschäftsführer habe daraufhin sein Versprechen bestätigt, wissend, dass in Kalifornien eine 80 Megawattstunden-Batterie in nur 88 Tagen fertig gestellt und in Betrieb genommen wurde.
Vor Reportern in Adelaide war Musk jedoch deutlich zurückhaltender als er über die technischen Herausforderungen für Tesla und Neoen sprach. „Wenn du etwas dreimal so groß baust, stellt sich die Frage, ob es weiterhin problemlos funktioniert. Auch wenn sicherlich ein Restrisiko besteht, sind wir von unserer Technologie und Systemen überzeugt.“ Musk glaube zudem, dass die Batterieeine „grundlegende Effizienzverbesserung für das Stromnetz“ erbringen werde. Zusätzliche könne das System Lastspitzen glätten und dazu beitragen, die Stromrechnungen für die Verbraucher zu senken.
Es werde erwartet, dass der Bau des Batteriesystems auch von der Bevölkerung unterstützt wird. Das Bundesland hatte in letzter Zeit vermehrt mit Stromausfällen zu kämpfen. Die Regierung habe dies vor allem genutzt, um gegen erneuerbare Energien Stimmung zu machen. Nach Angaben des australischen Netzbetreibers führte jedoch ein Mix aus verschiedenen Gründen zu den Stromausfällen, gepaart mit einer unerwartet hohen Stromnachfrage.
Kommentar veröffentlichen